Historie

1956 – 1960: Pionier- und Gründungsphase

1956

 

Edmund Meiser ist das jüngste von neun Kindern und zum Kriegsende 1945 noch nicht einmal 14 Jahre alt. Die Nachkriegszeit in Deutschland ist durch große Armut und harte Aufbauarbeit geprägt. Edmund Meiser beginnt als junger Mann sein Arbeitsleben in der ortsansässigen Sandgrube, ist mit 19 Jahren bereits einer der jüngsten Sprengmeister in Deutschland und schließt auf der Abendschule seine Ausbildung als Kaufmann ab. Mit dem wagemutigen und fachgerechten Sprengen von stark beschädigten Gebäuden verdient Edmund Meiser das Startkapital für sein großes Ziel, die Gründung eines eigenen Unternehmens.

 

Am 1. August 1956 gründet Edmund Meiser sein erstes Unternehmen mit Sitz in Schmelz-Limbach. Der Standort in Schmelz-Limbach ist interessant, weil dort eine alte Bahnhofshalle günstig zu mieten ist. Mit Hilfe eines einzigen Mitarbeiters erfolgt die Weiterverarbeitung von Walzdraht zu Betonstahl.

 

1956 Edmund Meiser als Sprengmeister
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1960

Edmund Meiser beginnt mit der handwerklichen Fertigung von Gitterrosten für die Großregion Saarland und beschäftigt ca. 10 Mitarbeiter.

1960 Firmengelände Schmelz Limbach
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1961 – 1968: Pionier- und Gründungsphase

1961

Mit dem Erwerb der ehemaligen Zollhalle in Schmelz-Limbach von der Deutschen Bundesbahn arbeitet Edmund Meiser erstmalig in den eigenen Räumlichkeiten. In den 60er Jahren konzentriert sich Edmund Meiser stark auf den Handel und die einfache Weiterverarbeitung von Stahl.

1968

Um der steigenden Nachfrage nach Gitterrosten gerecht zu werden, entscheidet sich Edmund Meiser für den Bau einer modernen Produktionshalle und beginnt mit der industriellen Herstellung von Gitterrosten.

Anekdote: Glück muss man haben, aber auch Pech kann Glück bedeuten!

Die erste Maschine, die das junge Unternehmen MEISER erwirbt, kommt von der Firma Fink in Düsseldorf, was eine Investition von 7.000 DM bedeutet. Es handelt sich dabei um eine Drahtrichtmaschine der Marke Wafios. Damit wird MEISER in die Lage versetzt, einen Kunden in Andernach, aus Sicht des Saargebietes damals Ausland, zu bedienen.

Als der gelieferte Betonstahl bezahlt wird, glaubt Edmund Meiser zunächst an einen Irrtum, übersteigt doch die gezahlte Summe bei weitem den Rechnungsbetrag. Die Ursache liegt jedoch in der zwischenzeitlichen Aufwertung der D-Mark zum französischen Franken.

Auf der Suche nach neuen Geschäften animiert ein Meister namens Mertel, der damals bei Röchling beschäftigt ist, Edmund Meiser zur Weiterverarbeitung von Bandstahl, der von Hadia in St. Ingbert günstig bezogen werden kann. Die dazu notwendige Maschine soll 30.000 DM kosten und wird umgehend bei der Firma Georg in Kreuztal bestellt – die Lieferzeit beträgt ein Jahr. Als die Maschine geliefert wird, ist Hadia aber als günstige Bezugsquelle versiegt.

Nach einer schlaflosen Nacht sucht Edmund Meiser nach einer pragmatischen Lösung und erkundigt sich bei dem Maschinenlieferanten nach anderen Verwendungsmöglichkeiten für die gelieferte Anlage. An dieser Stelle fällt zum ersten Mal das Stichwort »Gitterroste«. Ein persönlicher Freund ermöglicht Edmund Meiser den Zugang in die Produktionshallen eines seinerzeit führenden Herstellers und vermittelt somit erste Erkenntnisse über die Fertigung von Gitterrosten. Der Grundstein für eine zukunftsträchtige Produktion ist gelegt.

1969 – 1976: Aufbau und Erweiterung in Schmelz-Limbach

1969

Edmund Meiser investiert mit dem Bau einer kleinen Verzinkerei in ein neues vielversprechendes Geschäftsfeld.

Anekdote: Improvisation und Erfindungsgeist

1969 gelangt Edmund Meiser zu der Überzeugung, dass eine eigene Verzinkerei für den Standort Limbach unbedingt notwendig ist, da die einzige Verzinkerei in der näheren Umgebung mit Lieferzeiten von 2 – 3 Wochen eine Ausdehnung des Geschäftes blockiert. Die Planung und Realisierung wird der Firma Fritz in Hagen übertragen.

Das Konzept sieht einen Verzinkungskessel mit einer Kapazität von 2 to/Std. sowie einer Tiefe von 1,90 Meter vor. Als der Zink im Kessel verflüssigt werden soll, tritt eine große Ernüchterung ein. Die Verflüssigung stockt bei einer Tiefe von 1,40 Meter, da die keramische Wanne offenbar falsch konzipiert ist.

In diesem eigentlich deprimierenden Moment zeigte sich einmal mehr die Improvisationskunst von Wilfried Geib, dem Neffen von Edmund Meiser, der mehr als 40 Jahre lang für Fortschritt und Ideenreichtum in der Produktionstechnik stehen wird.

Er baut 1969 einen überdimensionalen Rührbesen auf Basis einer Bohrmaschine, welcher das Zinkbad in kürzester Zeit vollkommen verflüssigt.

1972

Das Unternehmen wird mit dem Bau einer neuen Produktionshalle erweitert, es entsteht die heutige Stahlbearbeitungshalle (BEA). Um die Auslastung für die eigene Verzinkerei zu erhöhen, wird darüber hinaus das Produktsortiment um Leitplankenpfosten und sogenannte Abstandhalter erweitert.

1976

Edmund Meiser investiert in eine neue, größere Feuerverzinkungsanlage, die auf die Verzinkung von Serienteilen ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird die 1969 errichtete Verzinkerei in eine Abbeizerei umgewandelt. Zur selben Zeit erfolgt die Installation einer Strahlanlage zur Aufbereitung von Raffinerieblechen.
In den 70er Jahren dominieren die Aktivitäten im Stahl- und Verzinkungsgeschäft bei MEISER. Das Produkt Gitterroste verliert in dieser Zeit für Edmund Meiser etwas an Bedeutung.

1980 – 1981: Aufbau und Erweiterung in Schmelz-Limbach

1980

Um eine höhere Auslastung für die eigene Verzinkerei zu erzielen, organisiert Edmund Meiser die Ansiedlung des Unternehmens SPIG in Limbach, einer Produktionsgesellschaft für Leitplanken und Verkehrsschutzsysteme. MEISER errichtet die dafür notwendigen Hallen und Lagerflächen und führt gemeinsam mit dem Unternehmen SPIG die Aktivitäten im Bereich Verzinkung als Limbacher Verzinkerei GmbH weiter.

1981

Das Unternehmen MEISER feiert sein 25-jähriges Firmenjubiläum, mitten in der großen Stahlkrise in Deutschland.

 

1981 25 jähriges Firmenjubiläum
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1982 - 1984: Entwicklung zum Gitterrosthersteller

1982

Die große Stahlkrise in Deutschland erfordert die grundsätzliche, strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Die einfache Weiterverarbeitung von Stahl ohne große Wertschöpfung erweist sich als zu ertragsschwach, MEISER benötigt ein fertiges Endprodukt für den Kunden.

Nach ausführlichen Überlegungen mit seinem engsten Vertrauten, Wilfried Geib, entscheidet sich Edmund Meiser für den dynamischen Ausbau des Geschäftsbereichs Gitterroste. Zur Umsetzung dieser Strategie wird die erste halbautomatische Produktionsstraße zur Herstellung von Schweißpressrosten erworben und der junge Mitarbeiter Erich Petry mit der Vertriebsleitung des Bereiches Gitterroste betraut.

1983

Um die geplante Expansion im Bereich Gitterroste realisieren zu können, muss auf der anderen Seite des Flusses Prims zusätzliches Industriegelände erschlossen werden. Die Erschließung des Geländes erfolgt über eine neu zu bauende Brücke, die als Verbindung zwischen den bestehenden Fertigungshallen, der Limbacher Verzinkerei und den neu geplanten Produktionshallen, dient.

1984

Im April 1984 werden die neu errichteten Hallen für die Gitterrost-produktion bezogen. Nach modernstem technischen Stand erfolgt die industrielle Fertigung von Press- und Schweißpressrosten auf zunächst drei Fertigungsstraßen.

MEISER entwickelt sich in den 80er Jahren nach und nach zu einem etablierten und erfolgreichen Anbieter von Gitterrosten in Deutschland.

1984 Luftbild Limbach
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1987 - 1990: Entwicklung zum Gitterrosthersteller

1987

Edmund Meiser trifft eine strategische, wegweisende Entscheidung und strebt die eigenständige Versorgung der Gitterrostproduktion mit Vormaterial an. MEISER investiert in eine Produktionsstätte zum Spalten von Warmbreitband, in Drahtziehmaschinen und Kaltwalzwerke und wird somit von Zulieferbetrieben weitgehend unabhängig. Der Stahleinkauf nimmt für MEISER eine immer zentralere Rolle ein und wird in einer eigenen Abteilung unter der Leitung von Achim Rivinius professionell aufgebaut.

1990

Auf Wunsch vieler Kunden – und um dem Leitmotiv „Alles aus einer Hand“ gerecht zu werden – startet MEISER mit der Herstellung von Treppenanlagen aus Stahl für den Innen- und Außenbereich.

1990 Stahlbearbeitung Bea in Schmelz Limbach
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1991 - 1992: Expansion in Europa

1991

Die historisch einmalige Chance, nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland geschäftlich aktiv zu werden, ergibt sich bereits 1990.

Nach wenigen Erkundungsreisen vor Ort durch Edmund Meiser persönlich und einigen Gesprächen mit dem damaligen Direktor übernimmt MEISER 1991 kurz entschlossen den ehemaligen Vorrichtungsbau des MLK Plauen mit etwa 50 Mitarbeitern.

Die Firmengründung unter dem Namen MEISER Gitterroste GmbH & Co. KG findet am 1. Februar 1991 statt, und schon Anfang April 1991 werden die ersten Pressroste unter der MEISER-Flagge produziert.

Im selben Jahr übernimmt MEISER einen führenden, belgischen Hersteller von Gitterrosten, die heutige MEISER Fameco S.A. mit ca. 30 Mitarbeitern, und produziert somit erstmals außerhalb von Deutschland.

1991 Luftbild Oelsnitz
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1992

Die Limbacher Verzinkerei GmbH in Schmelz-Limbach wird mit der Inbetriebnahme einer zweiten Verzinkungslinie wesentlich erweitert.

Das Unternehmen Ferroste Kft. mit Sitz in Dunaújváros, Ungarn, wird als Joint Venture zwischen der ungarischen Stahlhütte Dunaferr und MEISER gegründet. Persönliche Geschäftsbeziehungen von Edmund Meiser mit dem langjährigen Generaldirektor der Stahlhütte, István Horváth, die bis weit in die späten 70er Jahre zurückreichen, sind Basis für diesen Schritt kurz nach dem Ende des Kalten Krieges.

1992 Erweiterung der Live
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1994 - 1996: Expansion in Europa

1994

Aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten des ehemaligen Kombinats in Plauen entscheidet sich MEISER für den Umzug in das neu erschlossene Industriegebiet Johannisberg in Oelsnitz, Vogtland. 112 Mitarbeiter produzieren zu Beginn monatlich ca. 500 to Gitterroste.

Mit Frank Degenkolb und Dietmar Prätorius als Standortleiter –sie sind Pioniere der ersten Stunde – entwickelt sich MEISER in den neuen Bundesländern und Osteuropa rasant zu einem der führenden Anbieter von Gitterrosten.

Als Unternehmen mit saarländischem Ursprung hatte MEISER schon von Beginn an einen intensiven Bezug und Kontakt zu den französischen Nachbarn.

Im Jahre 1994 gründet MEISER ein eigenes Tochterunternehmen in Frankreich und bündelt unter MEISER Caillebotis SARL im Elsass seine Vertriebsaktivitäten für den französischen Markt.

Auf Vermittlung von Frans Louwers, einem langjährigen Freund von Edmund Meiser, kommt der Kontakt zu dem Holländer Ruud Enzlin zustande. Zügig wird im Jahr 1994 das Partnerschaftsunternehmen RST MEISER Nederland B.V. mit Sitz in Rotterdam gegründet, das schon nach wenigen Monaten eine rege Handelstätigkeit aufnimmt.

 

1995

Das Unternehmen Altenberg Gitterrostwerke GmbH in Essen war seit den 70er Jahren ein bedeutender Anbieter für Gitterroste in Europa und befand sich zuletzt im Besitz der Union Minière Gruppe, einem belgischen Rohstoffkonzern.

Als das Unternehmen Mitte der 90er Jahre zum Verkauf steht, ist dies für MEISER unter strategischen Gesichtspunkten von hohem Interesse. Obwohl die Übernahme für Edmund Meiser einen gewaltigen Kraftakt bedeutet, gelingt es MEISER im Jahre 1995, die Anteile von Altenberg und damit fast 250 Mitarbeiter in Essen komplett zu übernehmen.

MEISER etabliert sich endgültig als einer der führenden Anbieter von Gitterrosten in Europa. Zum Unternehmen Altenberg gehören Vertriebsgesellschaften in Frankreich (Elfor S.A.) und England (Altenberg UK) sowie ein 50%iger Anteil an der Verzinkerei Essen-Vogelheim, die somit Bestandteil von MEISER werden.

1996

MEISER Ferroste Kft. in Ungarn investiert in moderne Fertigungstechnik von MEISER aus Deutschland und errichtet auf einer Fläche von 2.000 qm die erste größere Produktionshalle zur industriellen Herstellung von Gitterrosten.

1996 Halleneinweihung in Ungarn durch einen Bischof
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1997 - 1999: Expansion in Europa

1997

Mit Gründung der uwM durch Ulrich und Wolfgang Meiser erfolgt bei MEISER im Vogtland der nächste, bedeutende Investitionsschritt. Auf einer zusätzlichen Fläche von 30.000 qm entstehen moderne Fertigungshallen. Nach dem Vorbild des Stammhauses in Limbach werden auch eigene Spaltanlagen installiert. Zusätzlich wird das Produktsortiment im Vogtland durch Weinbergpfähle aus Stahl ergänzt.

1998

Im Sommer 1998 erwirbt MEISER aus der Konkursmasse des Saarstahlkonzerns den von der Schließung bedrohten Bereich Bandverzinkung.

Vor dem Hintergrund, dass dieser Unternehmensbereich seit einigen Jahren Großkunde des Stahlverarbeitungs-betriebes in Schmelz-Limbach ist, sieht man die Möglichkeit, diesen Absatzmarkt zu halten und gleichzeitig die Produkte der Bandverzinkung in die Produktpalette von MEISER zu integrieren.

Der Standort in St. Ingbert bedarf jedoch einer grundsätzlichen Modernisierung, die umgehend eingeleitet wird.

1999

Basierend auf der positiven Entwicklung des Unternehmens wird für das Stammwerk in Schmelz-Limbach die Entscheidung getroffen, die vorhandenen Kapazitäten der Gitterrostfertigung zu verdoppeln.

Ermöglicht wird diese Expansion durch den Kauf des ehemaligen Gimmler-Geländes, welches in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Grundstücken seit geraumer Zeit brach liegt.

Diese Fläche mit einer Größe von 60.000 qm wird mit einer neuen, hochmodernen Produktionshalle und einem architektonisch anspruchsvollen Verwaltungsgebäude bebaut. Mit einem Investitionsvolumen von 40 Mio. DM setzt MEISER kurz vor der Jahrtausendwende ein deutliches Zeichen.

Bei MEISER im Vogtland wird zur selben Zeit eine weitere Großinvestition in die Tat umgesetzt. Auf der verbliebenen Freifläche im Industriegebiet Johannisberg entsteht unter dem Namen uwM Stanztechnik eine neue, leistungsfähige Fertigungsstätte für Gitterroste und eine neue Zentralverwaltung, die auch in architektonischer Hinsicht ein Ausrufezeichen setzt und dem Gebäude in Limbach gleichkommt. Mit einem 50 Mio. DM starken Investitionspaket wird die Verlagerung sämtlicher Produktionskapazitäten der Altenberg Gitterrostwerke aus Essen ins sächsische Vogtland abgeschlossen.

MEISER wird den europäischen Gitterrostmarkt zukünftig im Wesentlichen durch die beiden großen deutschen Fertigungsstätten im Saarland und in Sachsen beliefern.

MEISER Fameco S.A. in Ouffet, Belgien, modernisiert und erweitert die Gitterostfertigung auf einer Gesamtgrundstücksfläche von ca. 8.000 qm.

MEISER wird 50%-Gesellschafter der Verzinkerei in Plauen, die man gemeinsam mit dem Voigt & Schweitzer Markenverbund von Thyssen übernimmt und fortan betreibt.

1999 Bau Bürogebäude in Oelsnitz
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1999 Luftbild Limbach
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1999 Standort Oelsnitz
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2000 – 2002: Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2000

Die Multi M Group aus Kairo ist ein erfolgreiches Familienunternehmen in den Bereichen Streckmetall, Stahlmöbel und Automotive. Auf der Suche nach neuen Produkten, modernster Fertigungstechnik und dem richtigen Partner zum Ausbau der Geschäftsaktivitäten wird man bei einem Messebesuch auf MEISER aufmerksam.

Auch bei MEISER besteht schon länger der Wunsch, in Afrika tätig zu werden. Den strategischen Sinn für beide Seiten erkennend, einigt man sich innerhalb kurzer Zeit auf die Gründung eines Joint Venture Unternehmens unter dem Namen MULTI MEISER Egypt. Nach nur 6 Monaten Bauzeit stehen ausreichend Hallenflächen zur Verfügung, sodass modernste Fertigungstechnik von MEISER in Betrieb genommen werden kann.

2000 Besuch der Fertigungsstelle in Kairo
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2001

MEISER Ferroste Kft. gründet in Rumänien die Vertriebsniederlassung MEISER România mit Sitz in Oradea. Im Juni wird die Vertriebsniederlassung MEISER Polska mit Sitz in Raciborcz gegründet.

2002

Die dreijährige und sehr aufwendige Sanierung der MEISER Bandverzinkung am Standort St. Ingbert, Saarland, wird mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen Verzinkungsstraße abgeschlossen. MEISER verfügt damit über eine der modernsten und leistungsfähigsten Schmalbandverzinkungsanlagen Europas. Die etwa 100 m lange, vollautomatische Verzinkungsstraße erfüllt höchste Qualitätsansprüche und entspricht selbstverständlich allen aktuellen Umweltstandards. Der Standort St. Ingbert wird für MEISER dadurch, neben den Gitterrostaktivitäten, zum bedeutendsten Produktionsstandort.

2003 – 2005: Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2003

MEISER übernimmt den französischen Hersteller von Blechprofilrosten, das Unternehmen Krieg & Zivy und erschließt somit ein neues Geschäftsfeld. Die Herstellung dieser Produkte wird nach Oelsnitz im Vogtland verlagert und mit neuer Fertigungstechnik von MEISER ergänzt.

 

2003 Standort Oelsnitz
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2004

Die PMI Gitterroste AG wurde 1987 von Alexander Imhof gegründet und hat sich im Laufe der Jahre zu einem führenden Gitterrosthandelsunternehmen in der Schweiz entwickelt.

MEISER engagiert sich bereits seit dem Jahre 2000 mit einer eigenen Tochtergesellschaft in der Schweiz. Aus Konkurrenten werden Partner, und mit dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen unter dem Namen PMI MEISER Gitterroste AG entsteht das führende Gitterrosthandelsunternehmen in der Schweiz.

2005

Nach der erfolgreichen Akquise eines Großauftrages für den Flughafen Dubai wird MEISER auf den Mittleren Osten als zukünftigen Markt aufmerksam.

Weitere schnelle Erfolge vor Ort führen umgehend zur Gründung einer eigenen Vertriebsniederlassung unter der Leitung von Robert Vièl, der als Pionier der ersten Stunde den erfolgreichen Markteintritt von MEISER in der Golfregion entscheidend mitprägt.

2006 – 2007: Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2006

 

Lionweld Kennedy Middle East aus Dubai ist ein Tochterunternehmen der DUTCO Group, einem renommierten Familienunternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in der Golfregion und gleichzeitig der führende Anbieter von Gitterrosten im Mittleren Osten. Der rasche Vertriebserfolg von MEISER und die Marktpräsenz von Lionweld Kennedy animieren beide Seiten, über eine gemeinsame Zukunft nachzudenken. Nach unkomplizierten Verhandlungen kommt es zum Einstieg von MEISER in das bestehende Produktionsunternehmen vor Ort.

 

Unter dem neuen Namen LIONWELD MEISER LLC und der veränderten Eigentümerstruktur werden umgehend erhebliche Investitionen durchgeführt, sodass sich bereits Ende 2006 die Kapazität des Unternehmens verdreifacht hat.

 

LIONWELD MEISER LLC hat in der gesamten Golfregion einen hohen Marktanteil und ist insbesondere bei den Großprojekten im Energie- und Ölsektor erster Ansprechpartner für die international tätigen Anlagenbauer aus den USA, Deutschland, Japan und Großbritannien. 

 

MEISER Ferroste Kft., unser Produktionsstandort in Ungarn, wird durch einen 2.000 qm großen Hallenneubau wesentlich erweitert und stärkt somit seine Position als einer der führenden Gitterrostanbieter in Osteuropa.

 

Das Unternehmen MEISER feiert sein 50. Firmenjubiläum.

 

2006 Vertragsbesiegelung Lionweld Meiser
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2007

MEISER gründet zusammen mit der Kartal Gruppe in Ankara ein Joint Venture-Unternehmen zur Herstellung von Gitterrosten für den türkischen Markt. In einem ersten Schritt entsteht ein Zuschneidbetrieb für Gitterroste.

MEISER übernimmt den französischen Gitterrost- und Blechprofilhersteller Tolartois mit Produktionsstätten in Béthune und Villers-la-Montagne.

Die gesamten Aktivitäten von MEISER in Frankreich werden unter dem Dach der MEISER Sarl. gebündelt. Somit nimmt Frankreich auch als Produktionsstandort eine für MEISER nicht unbedeutende Rolle ein. Als zweitwichtigster Absatzmarkt nach Deutschland war und ist dessen Bedeutung für MEISER ohnehin sehr groß.

2007 Bau der Produktionshalle in Ankara
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2008 – 2009: Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2008

 

MEISER übernimmt die Gitterrostaktivitäten von NTJ, einem der führenden Gitterrosthandelsunternehmen aus Schweden, und ist ab Januar 2008 eigenständig unter dem Namen MEISER Sweden AB vor Ort präsent.

 

MEISER steigt in das partnerschaftlich verbundene, tschechische Gitterrosthandelsunternehmen V-Kutý als Mitgesellschafter ein. Das fortan als Joint Venture geführte Unternehmen wird in Kutý MEISER umbenannt und in einen Zuschneidbetrieb umgewandelt. Von Ostrava aus werden nun kurzfristige Lieferungen für Kunden in Tschechien, der Slowakei und Polen organisiert.

 

Das Stammwerk in Schmelz-Limbach investiert in ein neues Geschäftsfeld, die Herstellung von Rohren. Es entsteht ein neuer Hallenkomplex mit 4.000 qm überdachter Fläche. Darüber hinaus wird neueste Maschinentechnik installiert. Die Zielkunden sind in erster Linie Hersteller von Gerüsten.

 

Das Projekt „MEISER in Limbach 2011“ startet mit dem Kauf von ca. 100.000 qm Grundstücksflächen, die den Raum für die große Werkserweiterung schaffen werden.

 

Im Sommer 2008 stirbt für uns alle völlig überraschend und viel zu früh der langjährig engste Vertraute von Edmund Meiser, sein Neffe Wilfried Geib. Als Werksleiter des Stammwerkes in Limbach und technischer Chefentwickler von MEISER hat er über Jahrzehnte zum Erfolg wesentlich beigetragen. Er hinterlässt eine Lücke, die fachlich, aber auch menschlich nicht zu schließen ist.

 

2009

MEISER gründet zusammen mit dem erfolgreichen marokkanischen Handelsunternehmen EGL in Casablanca ein Joint Venture zum Zuschneiden von Gitterrosten für den regionalen Markt.

MEISER übernimmt den österreichischen Gitterrosthersteller und regionalen Marktführer Drumetall. Die gesamten Aktivitäten von MEISER in Österreich werden unter dem Dach der MEISER Österreich GmbH gebündelt. Österreich wird somit zum drittwichtigsten Absatzmarkt für MEISER.

Lionweld MEISER, unser Produktionsstandort in Dubai, und Hady MEISER Egypt erfahren wesentliche Betriebserweiterungen. MEISER festigt somit seine führende Position als Anbieter von Gitterrosten im Mittleren und Nahen Osten.

Der von allen hoch geschätzte und sympathische Weggefährte Jean van Neyghem, fast 20 Jahre unser Geschäftsführer von MEISER Fameco in Belgien, stirbt unerwartet. Aufstieg und Erfolg unseres Unternehmens in Belgien sind unmittelbar mit seiner Person verbunden. Wir bleiben ihm in Dank und Respekt verbunden.

2010: Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2010

In Algerien wird das Vertriebsbüro MEISER Algerie SARL gegründet.

Im Frühjahr beginnen die Erdarbeiten für das Projekt „MEISER in Limbach 2011“. Bis zum Sommer 2011 wird eine hochmoderne Verzinkerei mit integriertem Logistikzentrum auf einer Hallengrundfläche von 24.000 qm entstehen. Diese Maßnahme ist mit einem Investitionsvolumen von 40 Mio. € die größte Einzelinvestition in der Geschichte von MEISER.

Damit die geplante Erweiterung vollzogen werden kann, wird die Bundesstraße L145 verlegt. Hierzu ist das hügelige Gelände weitgehend abzutragen, insgesamt werden ca. 350.000 m³ (20.000 LKW Ladungen) an Erdmassen abtransportiert.

Im Mai 2010 wird im Stammwerk Limbach die Kapazität des Geschäftsbereichs Rohre bereits verdoppelt. Neben der Investition in eine zweite Rohrfertigungsstraße werden zusätzliche Hallen errichtet. Zeitgleich wird das Verwaltungsgebäude mit einem Anbau erweitert.

Die Verzinkerei Plauen GmbH & Co. KG wird eine 100%ige Tochtergesellschaft von MEISER und vollständig in die Organisation von MEISER Vogtland eingebunden.

MEISER Vogtland stärkt durch ein umfangreiches Investitionsprogramm in neue Geschäftsbereiche seine Stellung als zweites Stammwerk von MEISER.




2010 Baubeginn in Schmelz Limbach
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2011 – 2012: Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2011

In São Paulo in Brasilien wird MEISER do Brasil gegründet. Es entsteht im ersten Schritt ein Zuschneidbetrieb für den brasilianischen Markt.

Nach dem erfolgreichen Markteintritt in der Türkei wird Kartal MEISER zu einem vollwertigen und eigenständigen Gitterrosthersteller für die Großregion Türkei ausgebaut. Im Frühjahr nimmt die Fertigungsstätte mit modernster Technik von MEISER Vogtland den Betrieb auf und ist damit die achte und gleichzeitig jüngste Gitterrostproduktionsstätte von MEISER.

Die Limbacher Verzinkerei GmbH wird wieder eine 100%ige Tochtergesellschaft von MEISER und vollständig in die Organisation des Stammwerkes in Limbach eingebunden.

Die Baumaßnahmen für „MEISER in Limbach 2011“ werden abgeschlossen und die neue Verzinkerei mit integriertem Logistikzentrum wird in Betrieb genommen. Damit verfügt MEISER am Stammwerk Limbach über zwei eigenständige Verzinkereien mit einer Gesamtverzinkungskapazität von 125.000 Jahrestonnen.

Edmund Meiser feiert mit seiner Ehefrau Ursula und der gesamten Familie seinen 80. Geburtstag – zeitgleich mit dem 55-jährigen Bestehen von MEISER.

2011 Eröffnung Europas modernster Verzinkerei
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2011 Standort Limbach
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2012

MEISER in Schmelz-Limbach startet mit einem eigenen Fuhrpark und nimmt Teile der Transportlogistik selbst in die Hand.

MEISER® beteiligt sich zu 50% an dem Gerüsthersteller ALFIX.

2012 Gerüstbau Alfix und Lager in Schmelz Limbach
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2012 Meiser startet mit eigenem Fuhrpark
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2013 Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2013

Im Juli wurde die neue Fertigung von Marangoni-Meiser in Brasilien in Betrieb genommen. Eine der modernsten Produktionslinien mit deutscher Technologie und Know-how, vollautomatisiert, hochproduktiv und äußerst zuverlässig, betrieben von brasilianischen Kollegen. Nun kann auch in Brasilien alles aus einer Hand, vom Zuschnitt bis zur Auslieferung, angeboten werden.

Um eine weitere Expansion in den kommenden Jahren schnell auf den Weg bringen zu können, hat MEISER im September 2013 alle Anteile des bisher als Joint Venture geführtem Unternehmen Kartal Meiser in der Türkei übernommen und firmiert nun auch in der Türkei als MEISER.

2013 Die modernste Gitterrostproduktion Lateinamerikas wird in Betrieb genommen.
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Um eine weitere Expansion in den kommenden Jahren schnell auf den Weg bringen zu können, hat MEISER im September 2013 alle Anteile des bisher als Joint Venture geführtem Unternehmen Kartal Meiser in der Türkei übernommen und firmiert nun auch in der Türkei als MEISER. 

MEISER investiert in der Türkei
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2014: Geschäftsfeldentwicklung und Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2014

MEISER übernimmt die Leitung sämtlicher Geschäftsbereiche von Profil Alsace SAS, dem führenden Produzenten von Weinberg- und Obstbaupfählen aus Stahl mit Sitz in Niederlauterbach im Elsaß.

Mit der Übernahme von Profil Alsace SAS, Dr. Reisacher GmbH & Pali Systems SARL bestärkt MEISER seine Position als Komplettanbieter in Sachen Stahl.

Am 25. November wurden in Lima die Joint Venture Verträge zwischen MEISER, dem bereits etablierten Gitterrostproduzenten Grating Peru und unserem Vertriebspartner Grupo Cunado unterzeichnet. Nun ist ist Grating Peru ein Gemeinschaftsunternehmen der Alteigentümer mit MEISER und Grupo Cunado. Das Marktgebiet für unser neues JV Unternehmen ist Süd- und Mittelamerika mit Ausnahme von Brasilien.

2014 MEISER baut Weinbergpfahlsegment aus
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Die Umbauarbeiten, der im Jahre 1984 gegründeten Limbacher Verzinkerei, starteten im Frühjahr 2012 mit der Erweiterung der Verzinkungshalle. Der Bau einer eigenen Rüsthalle schafft zudem ein wetterunabhängiges und effizientes Arbeiten.

Die Umstellung auf Erdgas sowie die vollständige Absaugung der Vorbehandlung sowie der beiden Verzinkungskessel garantieren nun einen äußerst umweltschonenden Betrieb der Verzinkungsanlage. 

Die Umbauarbeiten gelten seit Ende 2014 als erfolgreich abgeschlossen und MEISER freut sich auf neue bevorstehende Aufgaben und Herausforderungen

2014 Modernisierung der Limbacher Verzinkerei
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2015 Internationalisierung über die Grenzen von Europa

2015

Seit mehr als 10 Jahren vermarktet das Handelsunternehmen NTJ AB exklusiv und erfolgreich die MEISER Produkte in Norwegen. Aus dieser Kooperation wurde nun mit MEISER Norway AB eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von MEISER. Die entsprechende Vertragsunterzeichnung fand am 27. Februar 2015 im norwegischen Stokke statt.