Gebrüder MEISER GmbH

Die größte Produktionsstätte, das Herzstück von MEISER, befindet sich ebenso wie die Hauptverwaltung nach wie vor im saarländischen Schmelz-Limbach. Alle bedeutenden Entscheidungen von MEISER werden von Schmelz-Limbach aus, dem Sitz der Familie Meiser, koordiniert. Aus kleinsten Anfängen heraus wurde der Standort Schritt für Schritt erweitert, ausgebaut und modernisiert. Hier gebührt unser Respekt den Mitarbeitern der ersten Stunde: Wilfried Geib, Erich Petry und Achim Rivinius, die maßgeblich an der erfolgreichen Entwicklung beteiligt waren. Kein anderer Standort von MEISER bildet die Geschichte des Unternehmens besser ab als Limbach. Meilensteine der ersten 25 Jahre für den Standort Limbach sind sicherlich die erste Produktionsstätte für Gitterroste im Jahr 1960, die erste Verzinkerei im Jahr 1969, der Bau der BEA-Halle 1972 sowie die Erweiterung der Verzinkerei im Jahr 1976. In diesem Vierteljahrhundert legt Edmund Meiser seinen unternehmerischen Schwerpunkt mehr auf Verzinkung, Stahlhandel und Stahlbearbeitung. Erst Anfang der 80er Jahre wird die strategische Entscheidung für das Produkt Gitterrost getroffen. Konsequent und in hohem Tempo werden die nachfolgenden Erweiterungen durchgeführt.

1984 entsteht die erste größere Produktion für Gitterroste, 1987 erfolgt der Aufbau des Spaltbetriebes, 1991 die Erweiterung der Versand- und Lagerkapazitäten. Im Jahre 1998 wird die Entscheidung getroffen, die vorhandenen Kapazitäten im Bereich Gitterroste noch einmal zu verdoppeln. Auf einer Gesamtfläche von ca. 60.000 qm entsteht eine hochmoderne Fertigungsstätte und ein neues, architektonisch anspruchsvolles, zentrales Verwaltungsgebäude. 10 Jahre später, im Jahre 2008, starten die Umbauarbeiten für „MEISER in Limbach 2011“, dem mit einer Gesamthöhe von 40 Mio. € umfangreichsten Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte.

In Zusammenarbeit mit der saarländischen Landesregierung wird die bestehende Landstraße verlegt und vorhandene Erdmassen im Volumen von 350.000 m³ abgetragen. Alsdann erfolgt der Neubau einer hochmodernen Stückverzinkungsanlage inkl. eines integrierten Logistikzentrums in einem Hallenkomplex von 24.000 qm. Mit Abschluss der Betriebserweiterung im Sommer 2011 festigt der Standort Limbach seine Position als wesentlicher Garant der Leistungsfähigkeit von MEISER. Ca. 800 Mitarbeiter produzieren aktuell auf einem Gesamtareal von 240.000 qm und ca. 60.000 qm überdachten Hallenflächen Spalt- und Kaltband, Gitterroste sowie Fassreifen aus verzinktem Bandeisen. Der Standort wird heute von der Familie Meiser und dem weiteren Geschäftsführer Wolfgang Schell zusammen mit einem operativ verantwortlichen Führungsteam geleitet.

Gegründet: 1956
Mitarbeiter: 780
Geschäftsbereiche: Produktion und Vertrieb von SP- und Pressrosten, Fassreifen, Spalt- und Kaltband
Vertriebsgebiet: weltweit
Gebrüder Meiser GmbH

Edmund Meiser Str. 1
D-66839 Schmelz-Limbach

+49 6887 309 0
info@meiser.de

MEISER Vogtland OHG

Die historisch einmalige Chance, nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland geschäftlich aktiv zu werden, ergibt sich bereits 1990. Nach wenigen Erkundungsreisen vor Ort durch Edmund Meiser persönlich und einigen Gesprächen mit dem damaligen Direktor übernimmt MEISER 1991 kurz entschlossen den ehemaligen Vorrichtungsbau des MLK Plauen mit etwa 50 Mitarbeitern. Die Firmengründung findet am 1. Februar 1991 statt, und schon Anfang April 1991 werden die ersten Pressroste unter der MEISER-Flagge produziert. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Kombinats werden jedoch angesichts der außergewöhnlichen, wirtschaftlichen Dynamik rasch zu eng, sodass ein Umzug notwendig wird. Im nur wenige Kilometer entfernten Oelsnitz wird 1993 das Industriegebiet Johannisberg komplett neu erschlossen.

1994 bezieht MEISER seine dort neu errichtete Fertigungsstätte für Gitterroste und Treppenanlagen. Eigene Spaltanlagen nach dem Vorbild des Stammhauses in Limbach erhöhen fortan die Unabhängigkeit des Standortes, und das Produktionssortiment wird durch Weinbergpfähle aus Stahl ergänzt. Schon kurze Zeit später erfolgt eine weitere Großinvestition. Mit der uwM Stanztechnik wird die Produktion von Schweißpressrosten deutlich erweitert. Gleichzeitig erfährt der Werkzeug- und Maschinenbau eine deutliche Aufwertung und fungiert seitdem mehr denn je als technisches Kompetenzzentrum von MEISER. Ein neues Zentralbüro rundet das Investitionspaket von 50 Mio. DM ab. Mit dem Erwerb einer freigewordenen Immobilie wird das Firmengelände weiter vergrößert, Anbauten ergänzen bereits bestehende Hallen.

Auf einem Gesamtareal von mehr als 180.000 qm und ca. 40.000 qm überdachten Produktionsflächen wird heute nahezu die gesamte Wertschöpfungskette von MEISER abgebildet. Eigene Spalt- und Drahtziehanlagen, zahlreiche Produktionsstraßen für Schweißpress- und Pressroste, mehrere Profilierstraßen zur Herstellung von Weinbergpfählen und Sonderprofilen sowie die im Jahre 2003 gestartete Fertigung der Blechprofilroste garantieren derzeit ca. 600 hochmotivierten Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz und hervorragende Zukunftsaussichten. MEISER im Vogtland ist ein Musterbeispiel für eine gelungene Kombination aus gezielter Wirtschaftsförderung und einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Der hauseigene Werkzeug- und Maschinenbau garantiert darüber hinaus die Weiterentwicklung bereits vorhandener Auslandsaktivitäten (Dubai, Türkei etc.) sowie die Errichtung weiterer ausländischer Produktionsstandorte. Unter der langjährigen Leitung von Herrn Frank Degenkolb und Herrn Dietmar Prätorius gelingt MEISER vom ersten Tag an eine vorbildliche Entwicklung in den neuen Bundesländern. Im Jahre 2008 wird Herr Prätorius in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge übernimmt Herr Robert Vièl, der mit Herrn Degenkolb die Diversifizierung weiter voranbringen wird. 2016 übernimmt Frank Degenkolb andere Aufgaben bei MEISER; der Standort wird nun von Geschäftsführer Robert Vièl geleitet.

Gegründet: 1991
Mitarbeiter: 700
Geschäftsbereiche: Herstellung und Vertrieb von Gitterrosten, Treppen, Blechprofilen, Spaltband und Weinbergpfählen, Drahtrosten, GFK-Rosten, Rammprofilen und HTS-Holzträger
Vertriebsgebiet: weltweit
MEISER Vogtland OHG

Am Lehmteich 3
D-08606 Oelsnitz
Tel.: +49 (37421) 50 0
Fax: +49 (37421) 50 2220

MEISER St. Ingbert Deutschland

MEISER übernimmt 1997 vom Drahtwerk St. Ingbert, das zu Saarstahl gehört, den Geschäftsbereich Bandverzinkung. Schon lange ist diese Produktsparte als Abnehmer von Spaltband ein guter Kunde von MEISER. Der Bereich soll geschlossen werden, eine für MEISER ungünstige Entwicklung. Nach eingehender Analyse beschließt MEISER, im Bereich Bandverzinkung selbst unternehmerisch aktiv zu werden und die gesamte Sparte mit den Mitarbeitern in St. Ingbert zu übernehmen.

Umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen in zweistelliger Millionenhöhe folgen, außerdem erfolgt eine verstärkte Konzentration auf höherwertige Produkte, vor allem Fassband und Fassreifen, die in der Herstellung der Barrique-Fässer in Frankreich Verwendung finden. Heute hat sich der Bereich unter der Leitung von Achim Rivinius und Sascha Glässner als wichtige und profitable Einheit innerhalb von MEISER etabliert und ergänzt das breite Produktsortiment von MEISER.

Der Standort St. Ingbert ist für MEISER abseits der Gitterrostaktivitäten sehr bedeutend und sorgt für die notwendige Diversifizierung des Unternehmens.

Gegründet: 1997
Mitarbeiter: 27
Geschäftsbereiche: Bandverzinkungsanlage für Fassband, Fassreifen, Erdungsband, Stanz- und Biegeteile
Vertriebsgebiet: weltweit
Gebrüder Meiser GmbH Bandverzinkung St.Ingbert

MEISER Limbacher Verzinkerei

Die Limbacher Verzinkerei wird im Jahre 1984 gegründet und geht aus der 1969 gegründeten Verzinkerei MEISER hervor. Der Geschäftszweck ist die Feuerverzinkung der Produkte der bereits einige Jahre zuvor am Standort Limbach angesiedelten SPIG (Schutzplankenproduktionsgesellschaft) und der Gitterroste von MEISER. Daneben gehört auch die Lohnverzinkung für Schlosser und Stahlbauer zum Portfolio.

Nach dem Bau der ersten modernen Verzinkungsanlage im Jahr 1975 wird 1990 eine zweite Verzinkungslinie errichtet, um dem wachsenden Bedarf Rechnung zu tragen. Die gute Geschäftsentwicklung macht den Bau einer dritten Verzinkungsanlage am Standort Limbach notwendig. Diese wird speziell auf die Verzinkung von Gitterrosten ausgelegt. Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage im Jahr 2011, die optimal in die Abläufe der Gitterrostproduktion integriert wird, wird ein deutlicher Qualitätssprung erzielt.

Der Neubau verbindet ansprechende Industriearchitektur mit modernster Technik. Umwelt und Mitarbeiter profitieren von einem schadstofffreien Betrieb und vorbildlichen Arbeitsbedingungen, welche die gängigen Vorstellungen von einer Verzinkerei vergessen machen. Im Jahr 2013 wird schließlich die komplette Sanierung der beiden Altanlagen der Limbacher Verzinkerei in Angriff genommen und abgeschlossen.

Die Umstellung auf Erdgas sowie die vollständige Absaugung der Vorbehandlung sowie der beiden Verzinkungskessel garantieren nun einen äußerst umweltschonenden Betrieb aller 3 Verzinkungsanlagen. Mit einer Gesamtkapazität von 130.000 Tonnen zählt die Limbacher Verzinkerei zu den durchsatzstärksten Anlagen in Europa und präsentiert sich als leistungsfähiger Partner im Bereich der Feuerverzinkung von Serienteilen.

Ein Abhol- und Bringservice sowie ein 24-Stundenservice stellen jedoch auch für die Kunden im Bereich der Lohnverzinkung ein Highlight dar.

Gegründet: 1984
Mitarbeiter: 63
Geschäftsbereiche: Verzinkung
Vertriebsgebiet: Saarland, Rheinland-Pfalz
Gebrüder Meiser GmbH

Edmund Meiser Str. 1
D-66839 Schmelz-Limbach

+49 6887 309 0
info@meiser.de