MEISER Treppenanlage am Sachsenring

Unter Motorsportfreunden ist der Sachsenring seit Jahren in ganz Deutschland bekannt. Die Aufgabe von MEISER bei diesem Bauvorhaben bestand darin, an das bereits vorhandene Startgebäude nachträglich eine möglichst unauffällige Fluchttreppe zu installieren.

Hierfür lieferte die Fa. Bauconzept Planungsgesellschaft; Lichtenstein erste Entwürfe. MEISER hatte den Auftrag diese Vorplanung so umzusetzen, dass eine Spindeltreppe entsteht die den gesetzlichen Forderungen entspricht und gleichzeitig die Gesamtoptik des Gebäudes nur minimal beeinflusst.

In einer intensiven Konzeptionsphase wurde gemeinsam an der Umsetzung beratschlagt. Der Entschluss fiel auf die Installation einer Spindeltreppe mit einem Durchmesser vom 3m mit Lochblechgeländer, welches die Zylinderform der Treppe betont.

Mit Hilfe der Pulverbeschichtung der gesamten Spindeltreppe erreichte man auch eine optimale farbliche Anpassung der Konstruktion an das Gebäude.

Die Treppe dient als 2. Rettungsweg von der oberen Dachterrasse sowie den darunter liegenden Aufenthaltsräumen. Der vorhandene Höhenunterschied zur bereits bestehenden Dachterrasse wurde mit einem entsprechend dafür konstruierten Attikaübergang überwunden. Mit dem Einsatz von Gitterrosten der Maschung 30/10 können auch die motorsportinteressierten Damen den Fluchtweg im Notfall bedenkenlos benutzen.

Aufgrund der kostenpflichtigen Nutzung der Dachterrasse war die Integration eines unteren Zugangsschutzes notwendig, damit ein unberechtigter Zugang verhindert wird.

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